Julia Rhode (*1977) ist klassische Kontrabassistin, derzeit als freischaffende Musikerin im Ruhrgebiet lebend.

Ihr Repertoire ist vielfältig und umfasst nebst Orchesterliteratur, Kammermusik und Solorepertoire auch selbstkomponierte Werke.

Julia begann ihre Ausbildung als Dreizehnjährige bei Gunnar Polansky (ehemaliger Solobassist der Neuen Philharmonie Westfalen). Später studierte sie bei Prof. Niek de Groot (ehemaliger Solokontrabassist des Royal Concertgebouwokest Amsterdam) an der Folkwang UdK in Essen, wo sie ihr Studium 2006 mit dem Konzertexamen abschloss. Sie vertiefte ihre Ausbildung in Meisterkursen bei Wofgang Güttler (ehemals Berliner Philharmoniker) und Libero Lanzilotta (Solokontrabassist der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Rom). Sie war Teilnehmerin im niederländischen Nationaal Jeugd Orkest unter Philippe Herreweghe, gewann einen ersten Preis / Stipendium bei der italienischen Associazione Ars Musica Imola und erhielt die Chance, im schweizer Lucerne Festival Academy Orchestra unter Pierre Boulez sowie in diesem Rahmen mit Tutoren des Ensemble Intercontemporain (Paris) zu spielen.

Nach dem Instrumentalstudium spielte Julia in mehreren professionellen Orchestern und Ensembles im In- und Ausland, darunter Folkwang Kammerorchester Essen, Philharmonisches Orchester Hagen, Sinfonieorchester Aachen, Trondheim Symfoniorkester (Norwegen), Aalborg Symfoniorkester (Dänemark; mehrjährige Festanstellung), Ensemble Resonanz Hamburg, so bei der Ruhrtriennale, Neue Philharmonie Westfalen, Philharmonie Südwestfalen, Niederrheinische Sinfoniker sowie kleines Ensemble der Bochumer Symphoniker. Sie sammelte viele Erfahrungen in Zusammenarbeit mit großartigen Dirigenten und zahlreichen namhaften Künstlern, von denen STING einer der bemerkenswertesten war.

Komposition studierte Julia bei Pervez Mirza in Witten-Annen.


© Julia Rhode 2021