Kritik der Recklinghäuser Zeitung,

Februar 2019





. . . Der Kontrabass waltet in der klassischen Musik meist eher im Orchester-Hintergrund. Damit gibt sich die in Bochum lebende Julia Rhode nicht zufrieden. Sie spielt den großen Tieftöner solistisch, zupackend-virtuos und mit ungebremster Abenteuerlust. In ihren Eigenkompositionen lotet sie neue Ausdrucksmöglichkeiten auf ihrem Instrument aus. Ihr Auftritt im Rahmen des Integralfestivals (...) in Recklinghausen kann als echte Entdeckung gewertet werden.

Ein aufregender Variantenreichtum kennzeichnet die Uraufführung ihrer "Drei Stücke": Auf einen lyrischen Beginn folgen wilde Ausbrüche und meditative Sphärenklänge und immer reiben sich melodiöse und atonale Parts aneinander - gerade das macht diese Spielart von Neuer Musik so mitreißend ...


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